Eisenbahner Sportverein Dresden e.V. - Abteilung KANU - Drachenbootteam Froschcotta
10 | 12 | 2018

Jahresrückblick 2018 der „Frösche“  --   Unser Teamgeist macht‘s möglich!


 Es begann mit dem Schlössercup in Dresden beim VKD, ein Projekt mit den Dresdner Löwen und dem SC Riesa.

                           Das war die berühmte nicht gelungene Generalprobe:


Wasserfestspiele in Neuhausen (immer eine wirklich schöne Veranstaltung)

                Nachtrennen (100m)         1.Platz

                Lange Strecke (1500m)      1.Platz


Elbhangfest Dresden (leider ohne ersthafte Gegner; ob wir dort 2019 noch einmal fahren wollen?)

                 400 m                     1.Platz

                1200 m                     1.Platz


City-Cup Berlin – für einige „Frösche“ ein harter Wettkampf im Dress der „Silverbacks“ aus Magdeburg, auch Vorbereitung auf die Club-WM in Szeged (Ungarn)


Deutsche Meisterschaften (München- Standardboot - 9 „Frösche“ starten im Shirt der „Silverbacks“)

Ü40        Falk Dietzel                                              3x Bronze

Ü50        Carsten Baumeister              2x Silber                 3x Bronze

Ü50        Egbert Ewald                    2x Silber                 3x Bronze

Ü50        Torsten Hoffmann                2x Silber                 3x Bronze

Ü50        Steffen Bender                  2x Silber                 2x Bronze

Ü50        Andrea Hoffmann                 3x Silber                 4x Bronze

Ü50        Petra Bender                    3x Silber                 3x Bronze

Ü60        Jürgen Seifert                                            2x Bronze

Ü60        Erhard Gremser                  1x Silber                 2x Bronze

                                          15x Silber                25x Bronze


Weltmeisterschaften (für Club Mannschaften in Szeged (Ungarn))

9 „Frösche“ starten im Shirt der „Silverbacks“ und unsere Ü60 fuhren dabei knapp am WM-Titel vorbei:

Nächstes Jahr sind die Ziele also hoch gesteckt.

Ü40        Falk Dietzel                                                  -

Ü50        Carsten Baumeister                                       1x Bronze

Ü50        Torsten Hoffmann                                         1x Bronze

Ü50        Steffen Bender                                           1x Bronze

Ü50        Egbert Ewald                                             1x Bronze

Ü50        Andrea Hoffmann                 2x Silber                1x Bronze

Ü50        Petra Bender                    2x Silber                1x Bronze

Ü60        Jürgen Seifert                  1x Silber                1x Bronze

Ü60        Erhard Gremser                  1x Silber                1x Bronze

                                           6x Silber                8x Bronze


Europameisterschaften (für Nationalmannschaften in Brandenburg)

wieder waren 5 „Frösche“ dabei

U24        Johann Ewald                     1x Gold                 2x Silber

Ü40        Falk Dietzel                     1x Gold                 3x Silber         1x Bronze

Ü50        Carsten Baumeister               3x Gold                 4x Silber

Ü50        Steffen Bender                   2x Gold                 2x Silber

Ü60        Erhard Gremser                   4x Gold________________ 1x Bronze__________________

                                           11x Gold                12x Silber         2x Bronze


Deutsche Meisterschaft (Schwerin – Smallboot  - 4 „Frösche“ im Shirt der „Silverbacks“)

Ü50        Egbert Ewald                                             1x Bronze

Ü50        Carsten Baumeister                                       1x Bronze

Ü50        Steffen Bender                                           1x Bronze

Ü50        Petra Bender                     3x Gold___________________________

                                            3x Gold                 3x Bronze


Burg im Spreewald

Alle Jahre wieder… unsere „teambildende Sportfreizeit“ als Jahresabschluss mit viel Spaß und immer wieder schön!


One Hour of Power - Drachenbootrennen auf der Bleilochtalsperre in Thüringen

2015: 1.Platz

2017: 1.Platz

2018: 1.Platz

  • 12 km – Taktik – Kraft – Kondition – Teamgeist – Erfolgswille!

Nach 2015+2017 nun 2018 der dritte Sieg bei dieser hochkarätig besetzten Regatta auf dem Thüringer Meer. Mit einem Vorsprung von 26 sek setzten wir uns z.B. gegen den Gesamtführenden der „Drachenbootliga“ durch.


Marathon International de l’Ardeche (Frankreich – Wildwassermarathon)

fällt leider buchstäblich ins Wasser (Absage wegen Hochwasser)


Zusammengetragen von Erhard  09.11.2018

 

Team FROSCHCOTTA Dresden (betreutes Paddeln Froschcotta)

Wir sind der ESV Dresden

Hamburger Straße 84

01157 Dresden

Wir haben es geschafft!!

Wir haben unseren Titel auf der Bleilochtalsperre verteidigt und den heiß umkämpften Wander- Wimpel wieder mit nach Dresden gebracht.
Am Sa. den 06.10.18 ging es erneut nach Saalburg zur Langstreckenregatta über 12km. Für unsere Mannschaft mit das wichtigste Rennen im Jahr.
Zwei mal konnten wir bereits den Sieg einfahren, jedoch noch nie in Folge. Entsprechend groß war der Wunsch auf eine Titelverteidigung. Schließlich ist der Wettkampf auf der Bleilochtalsperre knüppelhart.
Die lange Strecke und namhafte Mannschaften vermitteln da schon einen gewissen Respekt.
Im Vorfeld war bekannt, dass u. a. mit den ,SpreeCoyoten' (aktuell die Spitzenreiter der deutschen Drachenbootliga) und dem ,Dragons Club Leipzig' sehr leistungsstarke Mannschaften an den Start gehen, die bislang noch nicht an diesem Wettkampf teilgenommen haben.
Der zweitplatzierte des Vorjahres, ,Draco Jenensis', würde wohl auch noch einen drauflegen wollen, und von
,,zu Hause'' sind gleich noch 3 Teams (Riesendrachen, DresdenBulls u. Blue Wonder Dragons) angereist.
Diese Konkurrenz war nicht zu unterschätzen.
Dann war es soweit, super Wetter, Windstille und milde Temperaturen versprachen einen guten Wettkampftag.
Die Startplatzverlosung bescherte uns einen Außenplatz. Dass hieß zwar Ufernähe, aber es wird eh eng.
Also ins Boot und mit der nötigen Nervosität zum Start. Rechts neben uns liegen die Jenaer. Gut, die wollen es auch wissen. Kurzes Ausrichten der Boote und dann ging es auch schon ab. Zwo, Dreißig, ohje dass haben die anderen scheinbar auch trainiert. Plötzlich greift von unten eine unsichtbare Hand nach unserem Boot und hält es fest.
Eine Flachstelle. Unser Steuermann kann nix machen - kein Platz. Dann noch kurzes Paddelabklatschen mit den Jenaern, das kostet alles Zeit. Endlich freigefahren! Ansage vom Steuermann zur Frequenzerhöhung und ab geht’s.
(das war so nicht geplant, aber Danke Ronny, das Kommando kam genau richtig) Jetzt liegen wir vorn! Ruhe rein, Gleichschlag, Anriss, Rhythmus und der eiserne Wille: ,,diese Position geben wir so schnell nicht wieder her!‘‘
Der ,,Rest'' sind nun 11km Ausdauer, Disziplin und Kampfeswille. Jedem in der Mannschaft war jetzt bewusst, dass wir nicht nur unsere Position halten müssen, sondern dass wir nun vor allem gegen die Zeit fahren. Es war klar, dass von hinten eine zweite Startreihe mit nicht minder motivierten Teams anrollt. Also immer wieder dasselbe Mantra: Kontrolle der Schlagfrequenz, Gleichschlag, Rhythmus und das über die Strecke halten. Moralische Unterstützung bekamen wir dabei von unserem Steuermann Ronny und unserer ,,geborgten'' Trommlerin Karina.
Die Strecke zieht sich hin, die Muskeln fangen an sich zu beschweren und fragen wie lange dieser Schund wohl noch andauert. Egal, wir sind vorn und der Abstand nach hinten wird scheinbar größer. Aufmunternde Zurufe vom Ufer motivieren uns. Dann endlich, nachdem die Muskeln schon lange keine Fragen mehr stellen, freie Sicht auf die Zielbucht! Schön, aber noch Sch... weit weg. Egal, dort ist das Ziel und die anderen können auch nicht mehr.
Am Ende entscheidet vielleicht eine Sekunde über die Platzierung. Also hämmern wir das runter und wissen, die Mannschaften hinter uns tun das auch.
Über die Jahre kennen wir viele Sportler aus den anderen Mannschaften, manchmal trainieren wir gemeinsam oder bestreiten zusammen Wettkämpfe. Da hat man Respekt. Heute müssen wir Frösche zeigen dass wir beißen können.
Endlich kommt das Ziel in Sicht. Ein Endspurt war nicht geplant, aber Ronny dauert das hier scheinbar alles zu lange und er zählt mal eben 50 Schläge an. Jeder holt nun noch das letzte an Leistung aus sich raus und wir fahren fix und fertig, aber jubelnd ins Ziel!!
Nun beginnt das große Zittern um die Zeitdifferenz zur zweiten Startreihe. Wir werden uns gedulden müssen, aus Uwe ist vor der Siegerehrung nix rauszubekommen. Also Zeit zum Duschen, das eine oder andere Bierchen (manche können auch schon wieder essen) Und natürlich Zeit um sich zu unterhalten. Endlich ist es dann so weit, die Urkunden sind geschrieben und Uwe ruft zur Siegerehrung. Je weiter es auf die vorderen Plätze zugeht umso spannender wird es. Jede Mannschaft ist jetzt froh wenn sie noch nicht als nächste aufgerufen wird. Schließlich ist der 4. Platz vergeben und es ist sicher dass wir es aufs Treppchen geschafft haben.
Zum Schluss hieß es:
3. Platz: Dragons Club Leipzig, 2. Platz: Spree Coyoten uuuund 1. Platz: betreutes Paddeln Frosch Cotta!!!

Dass wir es noch einmal auf den 1. Platz schaffen hat wohl keiner von uns wirklich geglaubt. Aber Erfolg verleiht ja bekanntlich auch Flügel und alle aus der Mannschaft waren bereit 100 und mehr Prozent Leistung zu bringen um unseren Traum zu verwirklichen.
Danke an alle teilnehmenden Mannschaften für ein super Rennen, und vor allem an Uwe und sein Team für die Organisation. Es hat wieder großen Spaß gemacht.

Vielen Dank auch aus unsere "externen" Unterstützer:  Petra, Steffen, Rainer, Boomi, Johannes und natürlich Steuermann Ronny und Gasttrommlerin Karina

 Start erste Reihe

 

 

Glücklich

---mehr Bilder---

Es war ein schönes Wochenende:

Freitag-Nacht 100m Sprint 1.Platz.

Samstag 200m Sprint 4.Platz (im Flachwasser am Strand Bahn "0"). Glückwunsch an den Sieger : die RUM-Paddler!

Samstag 2000m->1200m 1.Platz mit tollen 15 Sekunden Vorsprung vor dem nächsten Team.

 

Glückwünsche an alle Plazierten und

vielen Dank an den Veranstalter und allen Helfern für das tolle Event! Wir kommen wieder!

Wir haben es wieder geschafft! Bei unserer 8.Teilnahme bei der Bleiloch-Langstreckenregatta über 11 km haben wir nach 2015 auch dieses Jahr wieder einen deutlichen Sieg eingefahren.

Einen großen Dank auch wieder dieses Jahr an unsere Gastpaddler aus Dresden, welche unsere Cottaer Paddeltruppe bis auf 20+2 aufgefüllt haben, und die Veranstalter und Helfer für dieses tolle Event!

Bis zum nächsten Mal - es war ein RIESENSPASS!

 

Wir haben es geschafft! Bei unserer 6.Teilnahme bei der Bleiloch-Langstreckenregatta über 11 km haben wir dieses Jahr einen deutlichen Sieg eingefahren.

Bei Super-Sonnenwetter haben wir ein tolles Rennen erlebt. bereits nach wenigen hundert Metern konnten wir uns mit einem furiosen Start vom Rest-Feld absetzen und so ungestört in die erste Wende gehen. Ab da haben wir unseren Vorsprung nicht mehr hergegeben.

Bei 18 teilnehmenden Mannschaften haben wir unter anderem den Vorjahressieger Fließexpress aus Berlin (immerhin aus der 1.Drachenbootliga und Vizemeister bei den deutschen Meisterschaften 2013 in Wiesbaden eben über diese Strecke) deutlich hinter uns lassen können. Der langjährige Sieger aus Jena Hanfrieds Drachen hat leider nicht teilgenommen.

Einen großen Dank auch wieder dieses Jahr an unsere Gastpaddler aus Dresden, welche unsere Cottaer Paddeltruppe bis auf 20+2 aufgefüllt haben, und die Veranstalter und Helfer für dieses tolle Event!

Bilder findet ihr hier >>klick<<

Bis zum nächsten Mal - es war ein RIESENSPASS!

 

Eine Auswahl der (eigenen) Bilder des Drachenbootwochenendes 12./13. Juni 2015 sind Online. Danke für die Bilderspende an Jana und Kai.

klick hier

 

Bei unserer 1. Teilnahme bei den Neuhausener Drachenboot-Wasserfestspielen 2015 konnten wir einen Riesen-Erfolg feiern. Sowohl beim 100m Freitags-Nachtrace, als auch beim 200m Samstags-Finale haben wir jeweils den 1. Platz erringen können. Eine tolle Leistung des ganzen Teams! Ein Dank auch an die Gastpaddler welche uns wieder tatkräftig unterstützt haben.

Schauen wir mal, wie lange unser neuer Streckenrekord (00:48,79) über die 200 Meter Bestand haben wird.

Es war wieder ein Riesenspaß!

Sobald Bilder verfügbar sind, werde ich diese hochladen.

Power pur bei Froschcotta 2013 + 2014!

Cottbuser Drachenboot Nigth Race 2013 eine Sternstunde für die ESV Kanuten!

Wir konnten die Cottbuser Freak Show auf ihrem heimischen Gewässer bezwingen!

Es war ein fantastisches Rennen!

 

2014 sollte es nun wieder an die Spree gehen

    --wir wollten zeigen, das es keine Eintagsfliege von 2013 war--

Wie zu jedem Drachenbootrennen suchten wir noch 4 - 5 Paddler (weil wir nur 15 Leute sind) und fanden sie beim WSV --- „rein zufällig“

Wir mussten schließlich mit einer verstärkten Freak Show rechnen, die sich für die Niederlage aus dem Vorjahr revanchieren wollten.

Gegen 20:00 Uhr ging es los: wir legten die Bestzeit vor- die Freak Show konterte

Der 2. Lauf:wir legten wieder vor - die Freak Show konterte

Es war so wie im Vorjahr- die Freak Show war immer etwa eine Sekunde besser!!!!

Auch wir wurden von Lauf zu Lauf immer schneller ..... .

Im Halbfinale, so wollte es die Auslosung, trafen wir auf die Freak Show, für uns der Endlauf ?

Vollster Konzentration fuhren wir an den Start, vom ersten Schlag an ging es mit 100%-iger Power Aller ins Rennen. Wenn es auch in den vorherigen Läufen noch nicht so ganz rund lief --- aber nun lief alles optimal!

Vom Start weg übernahmen wir das Zepter --- nach den ersten 20 Schlägen hatten wir schon 2-3m Vorsprung- für eine 120m Sprint Strecke sind das Welten!!

Als die Ziellinie überfahren wurde, nach etwa 50 Schlägen, jubelten die ESV Kanuten!

--dieses mal mit deutlichem Vorsprung .

Nun stand noch das Finale an. Trotz zwischenzeitlichem kräftigem Regen starteten wir kurz nach Mitternacht und konnten uns knapp gegen das Team Hai Voltage durchsetzen.

Diese Siege sind ein Ergebnis der zahlreichen Trainingseinheiten mit speziellem Starttraining- des ungeheurem Siegeswillens - der Super Konzentration- und der tatkräftigen Unterstützung der WSV Paddler!

Das aller Wichtigste : der TEAMGEIST ist in HOCHFORM!

Erhard

http://www.dnn-online.de ......

"...Nachdem sich die TrommlerInnen der Drachenbootbesatzungen heiser gebrüllt hatten, gewann den Sport-Cup über die Laubegaster Inselmeile souverän das Team „Betreutes Paddeln Frosch-Cotta“. Mit einer Zeit von 4:57 Minuten waren sie die einzige Mannschaft, die unter fünf Minuten blieb. Das schnellste Spaß-Team über die Meilendistanz waren die Heidenauer Quietscheenten mit 5:44 Minuten. Sieger beim Drachenboot-Fun-Cup über 200 Meter war die „Reisegruppe Hässlich“, deren Mitglieder „von überallher“ kamen. ...

Team Froschcotta

Quelle der Bilder www.dresdner-loewen.net

Ergebnisse Drachenboot WM Szeged 2013 (Ü50)

Egge + Erhard erreichen im Drachenbootteam "Grand Dragon Mix" über 200m, 500m und 2000m je den Dritten Platz und damit die Bronzemedallie. Herzlichen Glückwunsch!!

Wie jedes Jahr fuhren mehrere Sportler aus sehr unterschiedlichen Alters- und Trainingsintensitätsbereichen, bei planmäßig gutem Wetter, nach Südfrankreich zu einem der größten internationalen Wildwassermarathon-Wettkämpfe.

Die erste Vorhut startete bereits am Mittwochabend und erreichte den wasserreichen Fluss am frühen Mittag. Nach kurzer Mittagsruhe machten wir uns auf den Weg nach St. Pauls und besichtigten als kulturelle Einlage die Kathedrale und den historischen Kern des Dorfes.

Am Freitagmorgen erreichten uns auch die letzten Nachzügler und unsere Truppe war mit 23 (21 Teilnehmer) Personen komplett. Mit dabei war auch Karsten der erst wenige Stunden vor Abfahrt seine Entscheidung zur Teilnahme fällte. Somit konnte nun auch unser C10 mit einem erfahrenen Steuermann aufwarten. Mittags waren wir damit beschäftigt unsere Boote für das Rennen vorzubereiten: dazu zählten Anbauten, Verbindungen der Katamarane, Pumpen, Kameras, Wellenbrecher und der Wackeldackel Waldi.

Der Tag des Rennens: (Samstag, 12.11.)

8 Uhr startete der Tag mit verhaltenem Frühstück, da die meisten Teilnehmer sich keine schweren Steine in den Magen legen wollten. 9 Uhr war der Transport zum Startpunkt am Pont d’Arc, wo es schon langsam nervöse Gesichter zu sehen gab. Die Ardèche führte in der vorangegangen Woche noch ein Hochwasser welches der Grund für die noch immer leicht erhöhten Pegelstände war. Dadurch kam es zu besseren Zeiten und weniger Komplettausfällen, da die Strömungsgeschwindigkeit höher war und viele [bootszerstörende] Felsen überspült waren.

Zunächst kam es kurz vor um 10 Uhr zum Start der Groß- und Sonderboote. Im hoffnungsträchtigen Großkatamaran (Doppel-K4 mit Spezialpaddeln) saßen Egge, Andreas, Ronny, Rainer, Falk, Frank, Uwe und Axel. Im Kleinkatamaran (Doppel-K2 mit Kajakpaddeln) der Familie Kohlert saßen Papa Jürgen, die Töchter Jenny und Vicky sowie potentiellem Schwiegersohn Felix. Im CX saßen lediglich 7 Paddler mit Sandra, Yvonne, Diedlinde, Anette, Ronny, Rico und der Steuermann Karsten.

Dann folgte etwa 5km oberhalb an der Pont du Salavas gegen 11 Uhr der Start der Kajak- und Canadierfahrer im Einer und Zweier. Mittendrin im Startgetümmel stand unser Ardèche -jungfreulicher Herren-K2 mit Erik, Thomas und Waldi.

Erfreulicherweise kamen dieses Jahr alle Boote wohlbehalten und mit Spitzenzeiten im Ziel in St. Martin an. Ausnahme bildeten Erik und Thomas die den Marathon in einen Duathlon verwandeln mussten. Nach 2 Schwimmeinlagen und Pausengummibärchen erreichte das feuchtfröhliche Duo nach 2:04 h das Ziel. Weniger wässrig überquerte nach 1:39h der Großkatamaran als undankbarer Vierter die Ziellinie. Der Kleinkatamaran folgte nach 1:47h mit geglücktem Erstversuch dieser Konstruktion als 22. ins Ziel. Wenig später fuhr der CX nach starkem Rennen und 1:49h als 26. ein.

Die Onboard-Kameras leisteten gute und vollständige Arbeit. Videos können nach Anfrage vermittelt werden. Nach viel zu kurzem Wochenende und mehr Transportzeit statt Aufenthalt in Frankreich traten die Ersten den Heimweg am Sonntagmorgen an. Der Rest reiste nach mehr Erholung und kulturellen Ausflügen am Dienstagvormittag ab.

Wir hoffen, dass die schönen Tage, die starken Wettkämpfe, reißenden Stromschnellen, langen Abende und die tolle Stimmung nach euphorischer Berichterstattung nächstes Jahr wieder eine lustige Trppe von Verrückten nach Südfrankreich locken kann.

 

Are you Ready ?Attention!G o!!!

 

Das ist das Startsignal bei den Drachenbootrennen.So auch am 15. Oktoberbeim Drachenboot Wettkampf in Prag . Wie schon 2009 ging das ESV Team die „ tragisch lange Strecke “--2X4500 m--mit enormer Energie an. Vor 2 Jahren konnten wir als Neueinsteiger in dieser Klasse den 2. Platz belegen – von diesem Rennen schwärmen alle ESV-er heute noch.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf stellte Erhard Gremser für diesen Wettkampf eine starke Mannschaft zusammen. Es galt schließlich gegen starke internationale Konkurrenz (Teams aus 7 Ländern) zu bestehen. Schon bei der Anmeldung merkten wir: da hat sich aber ein Qualitätssprung von Feinsten aufgetan.

 

Am Samstag Morgen : Treff6.00 Uhr in DresdenTemperatur 2 Grad Plus und Nebel. Das man sich auch mit Navi verfahren kann, das bekamen wir in der Nebelfahrt nach Prag zu spüren. Schließlich waren gegen 8.45 Uhr alle ESV-er in Prag. Unser Team(24)war in dem Teilnehmerfeld von etwa 1000 Sportlern aufgrund der 2009-er Ergebnisse nicht unbekannt.

 

UnserZiel war es, im ersten Lauf eine gute Zeit zufahren, so das wir im A Finale starten können. Vier Vorläufe a 8 Boote, jeder mußte Alles geben, denn die Zeiten entscheiden , in welchem Endlauf manfährt. Nach den Vorläufen stand fest. wir hatten die 3. beste Zeit aller Mixboote ( 12 Männer,8 Frauen plus Trommlerin und Steuermann ) Knappe Zeitabstände ließen ein hartes Finale erahnen !!!

 

Gegen 16.00 Uhr der Start : 8 Boote ziehen fast gleich auf bis an die erste Wende ( nach 1500m , ein Brückenfeiler ) jeder behindert Jeden. Als erstes kommen die ESV er aus der Wende---ein 3faches Lob dem Steuermann !!!!Das haben wir so noch nicht erlebt – Wahnsinn !!

Beim Beschleunigen nach der Wende spürte man den Adrenalinüberschuss aller Paddler, das Boot wurde im absoluten Gleichschlag aller an die Spitze des Feldes gebracht, und einmal vorn , da wächst man über sich hinaus. In den folgenden Wenden wurde der Vorsprung weiter ausgebaut und beim etwa 400m langen Endspurtließen noch alle „ mal die Sau raus“Völlig ausgepumpt, aber total happy über das geile Rennen, unter dem Beifall der Zuschauer, erntet man die Früchte harter Trainingsarbeit!!!!!!

 

Wir möchten uns aber auch bei den „ Gastpaddlern“ vom WSV am blauen Wunder und aus Berlin bedanken, ohne deren Hilfe dieser Sieg nicht möglich wäre !!

 

Dieses Rennen, so hart es auch war, wird wohl noch eine ganze Weile in den Köpfen der Teilnehmer bleiben !!

 

Sport freiErhard Gremser (Bilder sein 16.11.2011 in der Fotogallery)