Eisenbahner Sportverein Dresden e.V. - Abteilung KANU - Drachenbootteam Froschcotta
18 | 11 | 2017

Are you Ready ?Attention!G o!!!

 

Das ist das Startsignal bei den Drachenbootrennen.So auch am 15. Oktoberbeim Drachenboot Wettkampf in Prag . Wie schon 2009 ging das ESV Team die „ tragisch lange Strecke “--2X4500 m--mit enormer Energie an. Vor 2 Jahren konnten wir als Neueinsteiger in dieser Klasse den 2. Platz belegen – von diesem Rennen schwärmen alle ESV-er heute noch.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf stellte Erhard Gremser für diesen Wettkampf eine starke Mannschaft zusammen. Es galt schließlich gegen starke internationale Konkurrenz (Teams aus 7 Ländern) zu bestehen. Schon bei der Anmeldung merkten wir: da hat sich aber ein Qualitätssprung von Feinsten aufgetan.

 

Am Samstag Morgen : Treff6.00 Uhr in DresdenTemperatur 2 Grad Plus und Nebel. Das man sich auch mit Navi verfahren kann, das bekamen wir in der Nebelfahrt nach Prag zu spüren. Schließlich waren gegen 8.45 Uhr alle ESV-er in Prag. Unser Team(24)war in dem Teilnehmerfeld von etwa 1000 Sportlern aufgrund der 2009-er Ergebnisse nicht unbekannt.

 

UnserZiel war es, im ersten Lauf eine gute Zeit zufahren, so das wir im A Finale starten können. Vier Vorläufe a 8 Boote, jeder mußte Alles geben, denn die Zeiten entscheiden , in welchem Endlauf manfährt. Nach den Vorläufen stand fest. wir hatten die 3. beste Zeit aller Mixboote ( 12 Männer,8 Frauen plus Trommlerin und Steuermann ) Knappe Zeitabstände ließen ein hartes Finale erahnen !!!

 

Gegen 16.00 Uhr der Start : 8 Boote ziehen fast gleich auf bis an die erste Wende ( nach 1500m , ein Brückenfeiler ) jeder behindert Jeden. Als erstes kommen die ESV er aus der Wende---ein 3faches Lob dem Steuermann !!!!Das haben wir so noch nicht erlebt – Wahnsinn !!

Beim Beschleunigen nach der Wende spürte man den Adrenalinüberschuss aller Paddler, das Boot wurde im absoluten Gleichschlag aller an die Spitze des Feldes gebracht, und einmal vorn , da wächst man über sich hinaus. In den folgenden Wenden wurde der Vorsprung weiter ausgebaut und beim etwa 400m langen Endspurtließen noch alle „ mal die Sau raus“Völlig ausgepumpt, aber total happy über das geile Rennen, unter dem Beifall der Zuschauer, erntet man die Früchte harter Trainingsarbeit!!!!!!

 

Wir möchten uns aber auch bei den „ Gastpaddlern“ vom WSV am blauen Wunder und aus Berlin bedanken, ohne deren Hilfe dieser Sieg nicht möglich wäre !!

 

Dieses Rennen, so hart es auch war, wird wohl noch eine ganze Weile in den Köpfen der Teilnehmer bleiben !!

 

Sport freiErhard Gremser (Bilder sein 16.11.2011 in der Fotogallery)