Eisenbahner Sportverein Dresden e.V. - Abteilung KANU - Drachenbootteam Froschcotta
18 | 11 | 2017

Die große Brandenburger, ein Höhepunkt im Rennkalender. Viele Länder, unter anderen, Polen, Tschechien, Russland, Kroatien und Aserbaidschan waren vertreten. Trotz der Internationalen Konkurrenz konnte der ESV Erfolge verzeichnen. Leon belegte im K2, mit Tobias Urban, über 2000m den dritten Platz. Jakob Kurschat und Jonas Collet gewannen eben dieses Rennen.
Wegen des erheblichen Sportlerverlust, meist durch Krankheit, konnten wir nur mit zwei Sportlern anreisen. Kanuten anderer Vereine starten auch dieses Jahr wieder erfolgreich für den ESV.
Ein besonderes Highlight war dieses Jahr der 5000m Start der männlichen Jugend im K1, mit 91 Sportlern am Start

Dieses Mal ging es nach Mittweida, wir waren zwar nur eine kleine Gruppe, aber hochmotiviert. Nach anstrengenden Regattatagen feuerten wir die deutsche National Elf an und lauschten der ergreifenden Live-Musik. Im Gegensatz zu unseren anderen Ausflügen war schönes Wetter.
Viele Erfolge konnte die Jugend verbuchen, Laura holte in zwei Altersklassen in jedem Rennen Podestplätze.
Eine große Überraschung kam mit Erik, er stand vor uns und wir waren geblendet von seiner unglaublichen Ausstrahlung. Frisch von der Jugendweihe seiner Schwester, kam er, im Anzug und mit geputzten Schuhen, zu uns.
Auch unser Küken in der Gruppe, Leon, war gut mit im Rennen: im K1 belegte er den zweiten Platz.

Begonnen wird in dieser Saison wieder mit dem Trainingslager in Döbeln. Uns ist sofort aufgefallen, dass die Hüpfburg fehlte. Mist. Diese Jahr war es leider mit nicht ganz so gutem Wetter wie erhofft, aber was können Minusgrade und Schneefall einem erprobten Kanuten denn schon antun? Nichts (war ja auch nur in der Nacht ;) )! Also wurde fleißig weiter trainiert, eingepackt in viele warme Sachen.
Jeden Morgen ging es gegen 6 Uhr zur ca. 5 km langen Laufeinheit los. Nicht immer sehr schnell, aber die Androhung von Liegestützen wirkte Wunder. Wie sollen wir auch munter sein, wenn die Kühe nachts so lärmen. Unsere Invalidengruppe wurde von Tag zu Tag größer, wie auch ihre Laufeinheiten. Klagen gingen ein, wurden aber eiskalt ignoriert. Für unsere Mahlzeiten (jedenfalls am Mittag) sorgte die ansessige Gaststätte, so auch für eine geheizte Räumlichkeit. Wir aßen in der schön warmen Werkstatt.
Darüber hinaus wurde auch das Osterfest nicht vergessen und die überraschenden Besuche und die vielen Kuchen ließen uns feierlich genießen.
Stargast dieses Jahr: Thomas, der sich zurzeit aufgrund eines Praktikums in Frankreich aufhällt.

Are you Ready ?Attention!G o!!!

 

Das ist das Startsignal bei den Drachenbootrennen.So auch am 15. Oktoberbeim Drachenboot Wettkampf in Prag . Wie schon 2009 ging das ESV Team die „ tragisch lange Strecke “--2X4500 m--mit enormer Energie an. Vor 2 Jahren konnten wir als Neueinsteiger in dieser Klasse den 2. Platz belegen – von diesem Rennen schwärmen alle ESV-er heute noch.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf stellte Erhard Gremser für diesen Wettkampf eine starke Mannschaft zusammen. Es galt schließlich gegen starke internationale Konkurrenz (Teams aus 7 Ländern) zu bestehen. Schon bei der Anmeldung merkten wir: da hat sich aber ein Qualitätssprung von Feinsten aufgetan.

 

Am Samstag Morgen : Treff6.00 Uhr in DresdenTemperatur 2 Grad Plus und Nebel. Das man sich auch mit Navi verfahren kann, das bekamen wir in der Nebelfahrt nach Prag zu spüren. Schließlich waren gegen 8.45 Uhr alle ESV-er in Prag. Unser Team(24)war in dem Teilnehmerfeld von etwa 1000 Sportlern aufgrund der 2009-er Ergebnisse nicht unbekannt.

 

UnserZiel war es, im ersten Lauf eine gute Zeit zufahren, so das wir im A Finale starten können. Vier Vorläufe a 8 Boote, jeder mußte Alles geben, denn die Zeiten entscheiden , in welchem Endlauf manfährt. Nach den Vorläufen stand fest. wir hatten die 3. beste Zeit aller Mixboote ( 12 Männer,8 Frauen plus Trommlerin und Steuermann ) Knappe Zeitabstände ließen ein hartes Finale erahnen !!!

 

Gegen 16.00 Uhr der Start : 8 Boote ziehen fast gleich auf bis an die erste Wende ( nach 1500m , ein Brückenfeiler ) jeder behindert Jeden. Als erstes kommen die ESV er aus der Wende---ein 3faches Lob dem Steuermann !!!!Das haben wir so noch nicht erlebt – Wahnsinn !!

Beim Beschleunigen nach der Wende spürte man den Adrenalinüberschuss aller Paddler, das Boot wurde im absoluten Gleichschlag aller an die Spitze des Feldes gebracht, und einmal vorn , da wächst man über sich hinaus. In den folgenden Wenden wurde der Vorsprung weiter ausgebaut und beim etwa 400m langen Endspurtließen noch alle „ mal die Sau raus“Völlig ausgepumpt, aber total happy über das geile Rennen, unter dem Beifall der Zuschauer, erntet man die Früchte harter Trainingsarbeit!!!!!!

 

Wir möchten uns aber auch bei den „ Gastpaddlern“ vom WSV am blauen Wunder und aus Berlin bedanken, ohne deren Hilfe dieser Sieg nicht möglich wäre !!

 

Dieses Rennen, so hart es auch war, wird wohl noch eine ganze Weile in den Köpfen der Teilnehmer bleiben !!

 

Sport freiErhard Gremser (Bilder sein 16.11.2011 in der Fotogallery)

Die Erfolgsstory der ESV Kanuten geht weiter …… !
Nach dem Erfolg beim Prager Drachenboot Rennen ( 15.10. ) starteten die ESV Kanuten beim legendären Wildwasser Marathon auf der Ardeche , im Süden Frankreichs . Für uns „Flachwasserpaddler„ ist das Wildwasser eine echte Herausforderung . Nach Crash und Kenterung im vorigen Jahr, sollte es dieses mal besser werden.
…. und wie uns dies gelang :

  • der 8er Katamaran paddelte sich in die europäische Spitze : 4. P L A T Z
  • der CX ( Frauenpower incl. ) mit Karsten am Steuer : 8.Platz in der Mixwertung (Gesamt 26. Platz).
  • --- 107 Boote im Ziel , also beide Boote im 1. Viertel ---
  • Der K2 der Leistungsklasse – Müller / Buch platzierte sich im 1. Drittel des Feldes

Fazit : im Reigen der 1860 Spitzen Paddler reiten sich die ESV Kanuten ganz weit vorn ein !!!!!
das Ergebnis zielstrebiger harter Trainingsarbeit !!!!

Erhard

Wie jedes Jahr fuhren mehrere Sportler aus sehr unterschiedlichen Alters- und Trainingsintensitätsbereichen, bei planmäßig gutem Wetter, nach Südfrankreich zu einem der größten internationalen Wildwassermarathon-Wettkämpfe.

Die erste Vorhut startete bereits am Mittwochabend und erreichte den wasserreichen Fluss am frühen Mittag. Nach kurzer Mittagsruhe machten wir uns auf den Weg nach St. Pauls und besichtigten als kulturelle Einlage die Kathedrale und den historischen Kern des Dorfes.

Am Freitagmorgen erreichten uns auch die letzten Nachzügler und unsere Truppe war mit 23 (21 Teilnehmer) Personen komplett. Mit dabei war auch Karsten der erst wenige Stunden vor Abfahrt seine Entscheidung zur Teilnahme fällte. Somit konnte nun auch unser C10 mit einem erfahrenen Steuermann aufwarten. Mittags waren wir damit beschäftigt unsere Boote für das Rennen vorzubereiten: dazu zählten Anbauten, Verbindungen der Katamarane, Pumpen, Kameras, Wellenbrecher und der Wackeldackel Waldi.

Der Tag des Rennens: (Samstag, 12.11.)

8 Uhr startete der Tag mit verhaltenem Frühstück, da die meisten Teilnehmer sich keine schweren Steine in den Magen legen wollten. 9 Uhr war der Transport zum Startpunkt am Pont d’Arc, wo es schon langsam nervöse Gesichter zu sehen gab. Die Ardèche führte in der vorangegangen Woche noch ein Hochwasser welches der Grund für die noch immer leicht erhöhten Pegelstände war. Dadurch kam es zu besseren Zeiten und weniger Komplettausfällen, da die Strömungsgeschwindigkeit höher war und viele [bootszerstörende] Felsen überspült waren.

Zunächst kam es kurz vor um 10 Uhr zum Start der Groß- und Sonderboote. Im hoffnungsträchtigen Großkatamaran (Doppel-K4 mit Spezialpaddeln) saßen Egge, Andreas, Ronny, Rainer, Falk, Frank, Uwe und Axel. Im Kleinkatamaran (Doppel-K2 mit Kajakpaddeln) der Familie Kohlert saßen Papa Jürgen, die Töchter Jenny und Vicky sowie potentiellem Schwiegersohn Felix. Im CX saßen lediglich 7 Paddler mit Sandra, Yvonne, Diedlinde, Anette, Ronny, Rico und der Steuermann Karsten.

Dann folgte etwa 5km oberhalb an der Pont du Salavas gegen 11 Uhr der Start der Kajak- und Canadierfahrer im Einer und Zweier. Mittendrin im Startgetümmel stand unser Ardèche -jungfreulicher Herren-K2 mit Erik, Thomas und Waldi.

Erfreulicherweise kamen dieses Jahr alle Boote wohlbehalten und mit Spitzenzeiten im Ziel in St. Martin an. Ausnahme bildeten Erik und Thomas die den Marathon in einen Duathlon verwandeln mussten. Nach 2 Schwimmeinlagen und Pausengummibärchen erreichte das feuchtfröhliche Duo nach 2:04 h das Ziel. Weniger wässrig überquerte nach 1:39h der Großkatamaran als undankbarer Vierter die Ziellinie. Der Kleinkatamaran folgte nach 1:47h mit geglücktem Erstversuch dieser Konstruktion als 22. ins Ziel. Wenig später fuhr der CX nach starkem Rennen und 1:49h als 26. ein.

Die Onboard-Kameras leisteten gute und vollständige Arbeit. Videos können nach Anfrage vermittelt werden. Nach viel zu kurzem Wochenende und mehr Transportzeit statt Aufenthalt in Frankreich traten die Ersten den Heimweg am Sonntagmorgen an. Der Rest reiste nach mehr Erholung und kulturellen Ausflügen am Dienstagvormittag ab.

Wir hoffen, dass die schönen Tage, die starken Wettkämpfe, reißenden Stromschnellen, langen Abende und die tolle Stimmung nach euphorischer Berichterstattung nächstes Jahr wieder eine lustige Trppe von Verrückten nach Südfrankreich locken kann.

 

 

Schüler A: K2 6. Platz Ballamann-Hauschild

K4 500m 7. Platz Ballamann-Hauschild-Nöldner-Bachmann

K2 2000m 7. Platz Ewald-Weidenberg

K4 2000m 4. Platz Ballamann-Hauschild-Nöldner-Bachmann

K1 Mehrkampf: 1000m 7.Platz und 100m 8.Platz Johann Ewald

K1 Mehrkampf: 100m 5. Platz Eric Hauschild

Herren LK: K2 5000m 5. Platz Buch-Müller

 

Für unsere jungen Sportler war es die erste Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften und sogleich ihr Höhepunkt der Saison. Sie haben sich in Brandenburg zu den Ostdeutschen Meisterschaften in einigen Rennen dafür qualifiziert und daraufhin fleißig weiter trainiert.

Am Sonntag, den 4. September ging es mit vollgepacktem Auto in Richtung Bayern. Schon auf der Fahrt hatten die Scheibenwischer einige Arbeit zu verrichten und auch am Montag, als es für die Sportler ans Kennenlernen von Strecke und Wasser gehen sollte, hörten die Schauer nicht auf und setzten zum Abend hin einige Teile des Zeltplatzes unter Wasser.

Am Dienstag begannen die Wettkämpfe für alle Teilnehmer des Mehrkampfes. Dabei werden die Sportler in nicht-spezifischen Athletik-Übungen überprüft und zusammen mit den Paddelstrecken über 100m und 1000m zur Mehrkampfwertung zusammengefasst.

Um unsere Kräfte in Sachsen bündeln zu können starteten neben Johann Ewald, Lucas Richter und Georg Weidenberg noch Alexander Windemuth, Benedikt Bachmann, Marcus Nöldner, Max Ballamann und Eric Hausschild aus anderen Dresdner Vereinen für den ESV Dresden.

Über die 1000m-Strecke schaffte es Johann Ewald in seinem Jahrgang in den A-Endlauf und belegte den 7. Platz nach starkem Rennen. Im B-Endlauf belegten Lucas Richter und Georg Weidenberg den 4. Und 6. Platz. Auf der 100m Strecke jeweils in ihrem Jahrgang belegten Eric Hausschild den 5. Platz und Johann den 8. Platz.

Im K2 der männlichen Schüler A über die 500m qualifizierten sich nur 2 sächsische Boote für die deutsche Meisterschaft. Der Zweier von Max und Eric konnte sich in München für den Endlauf qualifizieren und belegten dort den 6. Platz.

Für das Rennen der Vierer über die 500m qualifizierten sich beide Boote des ESV Dresden. Vom Pech verfolgt erreichte das zweite Boot mit Georg Weidenberg, Lucas Richter, Johann Ewald und Alexander Windemuth nach defektem Steuer und krankheitsbedingtem Ausfall eines Sportlers leider nicht das Finale und musste sich den Endlauf mit dem ersten K4(Marcus Nöldner, Benedikt Bachmann, Eric Hausschild und Max Ballamann) von der Tribüne aus anschauen. Sie belegten dort den 7. Platz.

Für die Schüler gab es am Sonntag noch die lange Strecke über 2000m, wo dann noch ein K4 und ein K2 des ESV Dresden angetreten war. Im Vierer belegten Max, Eric, Benedikt und Marcus den 4. Platz und im Zweier Johann und Georg den 7. Platz.

Bei den Herren traten die aktiv trainierenden Trainer Erik Müller und Thomas Buch über mehrere Strecken(500m, 1000m, 5000m) im K2 an. Dabei mussten Sie an den Wettkampftagen der Kurz- und Mittelstrecke von Mittwoch bis Samstag 3 stark besetzte Rennen fahren und konnten sich nicht für die Finalläufe qualifizieren. Über die lange Strecke am Sonntag belegten sie nach langen 5000 Metern Platz 5.

Zusammenfassend konnten sich leider alle unsere Sportler mehr oder auch mal weniger knapp kein Edelmetall verdienen. Das Wetter hat sich auch ab Dienstag stetig gebessert und wir konnten nach einer langen Wettkampfwoche mit schönen Rennen, ob mit oder ohne unserer Teilnahme, den ersehnten Heimweg antreten.

 

Herzlichen Glückwunsch an Uli, als Gewinnerin der olympischen Distanz beim Knappenman-Triathlon dieses Jahr in Lohsa.

Döbeln, der Wettkampf der letztes Jahr als erste Regatta ohne Muttis in die Chroniken des Vereins einging, wiederholt sich dieses Jahr als ein solches Ereignis. Bei wunderbarem Wetter erpaddelten sich unsere Kanuten folgende Platzierungen:

Anton: K1 500m - 3.P.

Laura: K1 200m - 1.P. K1 500m - 1.P. K2(mit Charlotte) 500m - 1.P.

Lucas: K1 200m - 2.P. K1 500m - 1.P. K2(mit Max) 500m - 1.P.

Georg: K1 500m - 3.P.

Thomas: K1 500m - 2.P. K2(mit Erik) - 2.P.

Lucas/Max/Benedikt/Marcus: K4(Schüler A) 500m - 1.P. K4(Jugend) 500m - 2.P.

Georg/Alexander/Christian/Anton: K4(Schüler A) 500m - 3.P.

Zitate des Wettkampfs:

"Muttis haben auch immer weiche Hände!" - Antwort von Christian auf die Aussage, dass Geschirrspülen schöne Haut macht.

"Ich war immer nur 4.. Mein Handgelenk tut weh. Mein Kopf AH, mein Knie Aua, nein Fuß." Leon´s rumgejammer über das gesamte Wochenende brachte ihm den Titel "Weichei des Wochenendes" ein.

Wieder einmal startete unser Verein auf eine kleineDeutschlandreise. Diesmal geht es nach Brandenburg zum Beetzsee, wo wir natürlich wieder Bootfahren und zwar bei der "20. Großen Brandenburger Frühjahrsregatta". Dort starteten unter anderem auch Kroatien und Aserbaidschan.

Hochmotiviert kommen unsere trainer mit uns 6 Sportlern und den Eltern an der Regattastrecke an. Bomben-Wetter und wie immer etwas Wind auf dem See, starke Gegner und viele Rennen bereiteten uns spannende Wettkämpfe.

Am Samstagwurde unser Grillen verzögert, denn Thomas wurde auf der 4000 m Strecke dritter, die stark verspätet startete und deren Siegerehrung trotz der Anwesenheit von Sportlern und Fans erst nach einer gefühlten Stunde begann.

Anders war es dann am Sonntag an dem unsere aktiven Trainer gemeinsam, also Thomas und Erik, auf den 500 m nur knapp den 1. Platz verpassten. Weiterhin erkämpften sich Eric und Max im K2, in einem gigantischen Rennen einen sehr guten 3. Platz, welcher nach den mehr oder weniger schwachen Vor- und Zwischenläufen, so nicht zu erwarten war. Auch unsere anderen Sportler lieferten gute Rennen ab, konnten sich aber leider keine weiteren Podestplatzierungen sichern.

Am 30. April fand die Langstreckenmeisterschaft für Sachsen in Leipzig statt. Nach verspäteter Abfahrt kommt man dann auch zum "1-Tagesausflug" am Wettkampfort an. Alle Sportler hatten die Chance sich im 1er und 2er Kajak den Sachsenmeistertitel zu erkämpfen. Leider fielen einige Athleten wegen Krankheit oder Verletzung aus.

Unser kleines Team erpaddelte sich dennoch 3 Sachsenmeistertitel. Erfolgreich waren Johann im K1, Egge im C1, sowie Erik und Thomas im K2. Erhard verpasste leider den Titel, belegte aber nach einem guten Rennen den 2. Platz.

Auch die Sportler, die im Rahmen des Dresdner Schüler A Projekts für uns starten, waren sehr erfolgreich. So belegten Eric, Max und Marcus die Plätze eins bis drei, sowie Benedikt und Alexander die Plätze vier und fünf. Im K2 erpaddelten sich die Jungs dann weitere Medaillen. Das Team Eric / Max sicherte sich den Titel, Marcus und Benedikt fuhren auf Rang 3 und die Mannschaft Johann / Alexander landeten auf einem guten 4. Platz.

Alles in allem kann man also von einem sehr guten Wettkampf für unseren Verein sprechen.

Dieses Jahr im April, fuhr unser Verein ins Ostertrainingslager nach Döbeln. Nach der Ankunft am Gründonnerstag, wurde direkt das Mannschaftszelt aufgebaut und der Hänger abgeladen. Danach bauten die Sportler, Trainer und Betreuer ihre eigenen Zelte auf.

Am nächsten Morgen startete das Training 7 Uhr mit einer großen , beziehungsweise für die Jüngeren mit einer kleinen, Laufrunde. Eine Stunde später gab es dann für alle Frühstück und der Blick auf den Trainingsplan verriet uns, was in den vier Trainingseinheiten des Tages passieren wird. Natürlich gab es auch Mittag- und Abendessen, aber dafür muss man nicht ins Trainingslager fahren.

Wir haben in diesen Tagen fleißig trainiert, um uns auf die kommende Saison und vor allem auf den nächsten Wettkampf, die Sachsenmeisterschaft, vorzubereiten.

Am 1. Mai dieses Jahres, machten wir wieder unsere alljährige Fahrradtour mit anschließendem Grillen. Die Großen unter den Sportlern fuhren 9 Uhr, für ihre 100 km Runde, los. Eltern und jüngere Athleten und Athletinen trafen sich 13 Uhr am Bootshaus um dann mit der wesentlich kleineren Runde (über 40 km) zu starten. Diese führte über den Zschoner Grund in ein Rittergut nach Limbach. Dort pausierten die Radler um nach einer guten Stunde wieder aufzubrechen. Dann ging es über Wildberg und Niederwartha zurück zum Bootshaus nach Cotta.

Die Großen waren schon da und es wurde auch schon gegrillt . Nach Essen und Unterhaltung löste sich die Gruppe langsam auf, bis auch die letzten ihren Heimweg antraten.

Bei eher durchwachsenem Wetter an der Bleilochtalsperre räumten unsere Kanuten, bei der diesjährigen sächsisch-thüringischen Landesmeisterschaft, am letzten Ferienwochenende, kräftig ab.

In der Altersklasse der Schüler B ´98 konnten sich Johann und Lucas für den Endlauf im K1 qualifizieren, welchen Lucas auch gewann. Bei den 99-ern qualifizierte sich Anton zwar für den Endlauf, konnte sich aber trotz eines guten Rennens nicht auf einen Podestplatz stellen. Im K2 der Schüler B fuhren beide Boote, in den Besetzungen Lucas/Johann und Anton/Christian, sehr gute Rennen, wobei Lucas und Johann als Sachsenmeister aus diesem Lauf hervorgingen. Im K4 waren die Jungen auch erfolgreich, mussten sich aber einem anderen Dresdner Boot knapp geschlagen geben.

Laura, welche dieses Jahr für den KVL startet hat die diesjährige Meisterschaft in ihrer Altersklasse dominiert und über beide Strecken (200 und 500m) im K1 gewonnen. Ein weiterer Titel kam für sie eine Altersklasse höher im K4 der weiblichen Jugend dazu.

In Super Rennen, konnten auch Philipp und Thomas jeweils einen 3.Platz über 200m bzw. 1000m bejubeln.

Auch unsere älteren Fahrer Darf ich natürlich nicht vergessen. Mit Dirk und Egge, unseren einzigen Canadierfahrern, sicherten sie sich in der Altersklasse B jeweils zwei Medaillen.

Datum: 07.05. bis 09.05.2010

Teilnehmer: Egge, Johann; Laura, Anton, Christian, Erik, Thomas

Das war unser erster Wettkampf ohne Muttis, ein Ereignis was in die Chroniken des Vereins eingehen wird. Auch was unsre Kochideen angeht hat es uns an Fantasie nicht gefehlt.

Doch auch sportlich haben wir was geleistet, da nur wenige Gesamtteilnehmer da waren, ist uns die Qualifikation leicht gefallen, sodass sich alle für den Endlauf qualifizieren konnten.

Einige hatten davon nicht genug und mussten dort auch gleich noch mal die Wassertemperatur testen- im Selbstversuch- Namen wollen wir hier nicht nennen.

Der K4 der Jungen, über 500m, war das Highlight, sie gewannen Gold, und nicht nur das: dazu gab es eine große Sahnetorte. Auch wenn hier ein Partner geliehen werden musste ist das eine sehr gute Leistung. Auch Laura war erfolgreich, sie gewann beide, d.h. 500m und 200m, Rennen im K1. Ihr K2 und K4 über 500m verlief weniger erfolgreich. Der K1 und K2 der Jungen (500m und 200m),was Christian, Johann und Anton betrifft, verlief ziemlich gut, denn Johann belegte den 2. Platz im K1 über 200m, Anton und Christian sparten sich die Kraft für den K2 auf, wo sie Platz 3 belegten. Thomas fuhr sich im K1 über 500m auf den 2. Platz und wenn auch mit ungewohnten Partner- Erik- auf Platz 3 im K2 über 500m. Im K4 haben sie ebenfalls, mit externen Partnern, den 3. Platz belegt.

Egge hat nur angefeuert und zugesehen, reicht auch, wenn ihr mich fragt!

Alles in allem war es doch ein erfolgreiches Wochenende.

Herzlichen Glückwunsch an Erhard Gremser zum Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften im Kanu-Marathon am 16. Mai 2010 auf der Regattastrecke auf dem Beetzsee bei den Senioren D. Trotz widriger Bedingungen konnte sich Erhard durchsetzen. Er benötigte für die Strecke von 22,8 Kilometern 2:17:59 Stunden.

Datum: 28.04.- 02.05.2010

 

Teilnehmer: Thomas, Christian, Anton, Lucas, Philipp, Johann, Laura, Rico

 

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende auf der Großen Internationalen Brandenburger Frühjahrsregatta, für unsere Sportler des ESV. Viele erreichten den Endlauf, einige von ihnen sogar den Podestplatz, zum Beispiel Johann und Lucas die auf der Langen Strecke Platz 1 im K2. Auch der K4 der Schüler B, besetzt von Anton, Lucas, Johann und Christian erreichte über 500 m den 3. Platz. Lucas kam als einziger der Jungen in den Endlauf belegte aber leider nur den 5. Platz. Weiterhin holten Thomas und Rico im K2 Silber und im K4 mit anderen Sportlern aus Sachsen Gold. Leider wurde Thomas im K1 über 6 km und 500m disqualifiziert, da sein Boot zu leicht war, sonst hätte er zumindest über die 500m Strecke noch einen weiteren Sieg feiern können.

Wie man an der Teilnehmerzahl feststellen kann, sind nicht alle Sportler zu diesem Wettkampf mitgekommen, da nur die besten Sportler in die Auswahl der Mitfahrenden gekommen sind, was die Wichtigkeit dieses Wettkampfes bestätigt.

Ja auch das gibt es – Kanuten können auch Erfolge in anderen Sportarten verzeichnen. So nahm Uli erfolgreich am diesjährigen Oberelbemarathon teil. Den großen Kanten absolvierte sie als Zweitbeste ihrer Altersklasse und achtbeste Frau insgesamt mit neuer Bestzeit. Dabei konnte der herrliche Landschaftsmarathon bei vorsommerlichen Temperaturen, schönem Sonnenschein und blühenden Elbwiesen genossen werden.

Wie sagt man so schön, es ist doch eine Belohnung, bei strahlendem Sonnenschein und schönem Wetter Boot zu fahren. Dies konnten wir am vergangenen Samstag, 24.04.2010 bei der Sachsenmeisterschaft Langstrecke erleben. Auf der Regattastrecke in Leipzig, Weiße Elster nahmen einige unserer Kanuten an der Langstreckenlandesmeisterschaft teil. Es war wieder ein sehr schönes Ereignis. Auch die Erfolge stellten sich ein. So belegten Lukas und Johann im K2 den 3. Platz. Diesen komplettierte Lukas im K1 noch mit einem weiteren 3. Platz über die Strecke von 2000 m. Den Höhepunkt setzten Rico und Thomas mit ihrem 1. Platz im K2 über die Strecke von 6000 m, Egge mit einem Platz 1 im C1 ebenfalls über 6000 m, sowie Thomas mit seinem 3. Platz im K1 über die Strecke von 6000 m.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und den Medaillengewinnern!

Es ist vollbracht! Der diesjährige Marathon in der atemberaubenden Schlucht der Ardeche im Süden Frankreichs ist Geschichte.

Wie bereits in vielen Jahren zuvor haben sich zahlreiche Sportler unseres Vereins kontinuierlich und umfassend auf dieses Ereignis vorbereitet. Aber dennoch sollte es eine Premiere geben. In diesem Jahr wollten es 8 Sportler ganz nach vorn schaffen – Ihrem Ziel, einen Podestplatz zu erringen ordneten sie alles unter. Angefangen von einer einjährigen Vorbereitung mit Krafttraining im Winter und Bootstraining ab dem Frühjahr sollte in diesem Jahr auch die Entwicklung eines neuen Bootes für den gewünschten Erfolg sorgen. Mit Hilfe von Sponsoren, allen voran der Fa. Veolia Umweltservice und ungezählten Arbeitsstunden wurde ein Boot gefertigt, welches dem materiellen Wettrüsten für den, in Frankreich unheimlich populären, Ardeche-Marathon Paroli bieten kann.

Mit einem Katamaran (einem sog. Zweirumpfboot) sollten Geschwindigkeit und Fahrstabilität für den teilweise recht turbulenten Fluss optimiert werden. Ein letzter Test auf der Elbe, kurz vor der Abfahrt in den Süden, gab den Teilnehmern Zuversicht für das schwere Rennen über eine Distanz von 32 km.

Am Morgen des 07. November wurden die letzten Vorbereitungen nach einer unruhigen Nacht getroffen und das Boot mit seiner Besatzung ging auf das, von enthusiastischen Kanuten, bereits stark durchfurchte Wasser. Über 600 Sportler in mehr als 80 Booten warten ungeduldig auf das Startsignal. Aber erst als um 10:00 Uhr der Hubschrauber über dieser beeindruckenden Kulisse schwebt gibt es für die entfesselten Elemente kein Halten mehr. Das Rennen hat begonnen! Aber leider damit auch die Erkenntnis, dass unser Boot den Spitzenprodukten französischer Hightech-Schmieden nur unzureichend gewachsen ist und vor allem die Erprobungszeit für unser Boot viel zu kurz bemessen war. Wir kämpfen im Vorderfeld des Rennens, aber schon bald ist uns klar, ein Podestplatz wird es auch in diesem Jahr nicht geben. Der letzte Funken Hoffnung erlischt nach einer Kollision mit einem französischen Boot, bei der unsere Steueranlage außer Gefecht gesetzt wird. Nun heißt es Zähne zusammenbeißen und den Rückstand so klein wie möglich halten. Wir kämpfen!

Am Ende belegen wir Platz 15 von 78 Booten, welche das Ziel erreichen. Die Anstrengungen, die uns dieses Resultat abverlangt, stehen in die Gesichter der Sportler geschrieben.

Es war trotzdem ein tolles Rennen!

Schon am Abend werden die ersten Auswertungen gewagt und Vorschläge für die Verbesserungen an unserem Boot in fröhlicher Runde bei Rotwein und Oliven diskutiert.

An dieser Stelle dürfen natürlich auch die anderen Sportler aus unserem Großboot und unsere Junioren im Zweierkajak nicht vergessen werden. Sie haben ein mindestens genauso schweres Jahr der Vorbereitung hinter sich gebracht, um auf den Punkt genau für diesen Höhepunkt fit zu sein. Das zweite Großboot des ESV bewies Kampfgeist und Moral und belegte trotz einer Kenterung und der Kollision mit einem Felsen den Platz 59. Andere Mannschaften gaben auf, nicht aber unsere Sportler. Sie kämpften, mit einem riesigen Leck im Bootsrumpf, bis zur Erschöpfung ins Ziel.

Unseren beiden Jüngsten, Konrad und Ronny, belegten im Gesamtklassement von 535 Booten Platz 164. Damit schafften es die Junioren sogar in Klassement der Erwachsenen auf Platz 49. Dieser Leistung gebührt alle Achtung und lässt für die folgenden Jahre einiges Erwarten.

Fazit der Sportler und Sportlerinnen – trotz Quälerei, Hindernissen, Enttäuschungen und Meinungsverschiedenheiten – im nächsten Jahr sind wir wieder da, aber diesmal noch besser!

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